Damen 1: Sieg gegen das Schlusslicht, Niederlage im Top 3 Duell

Nach drei Niederlagen am Stück ging es für das Damenteam von Arni anfangs März nach Reiden. Dort wartete einerseits das Tabellenschlusslicht und zum anderen die Tabellenzweiten. Ein Spieltag voller Gegensätze stand den Arnerinnen also bevor.


Spiel 1 vs. UHC Oekingen  


In Reiden trafen die Arnerinnen zuerst auf den zweitplatzierten UHC Oekingen. Das Duell in der Vorrunde endete mit 3:3 Unentschieden. Die Emmentalerinnen waren entschlossen nach den zuletzt negativen Ergebnissen zu reagieren. Der Start ins Spiel war gut geglückt, die Arnnerinnen hatten die Defensive unter Kontrolle, mit vereinten Kräften der Spielerinnen und der Schlussfrau Elena wurden die Angriffe von Oekingen abgewehrt. In der vierten Spielminute erfolgte eine Kombination von Marina Mathys, die Leonie Oberli fand und diese traf schliesslich zum 1:0. Da war schon ordentlich Pfeffer im Spiel. Wie schon in der Vorrunde schenkte man sich keinen Centimeter Platz. In der siebten Spielminute mussten sich die Arnerinnen zum ersten Mal geschlagen geben. Der Ausgleich von Oekingen war verdient,1:1. Doch Leonie Oberli gefiel dies nicht. Sie schoss die Arnerinnen nur 18 Sekunden später zum 2:1. Mit dieser Führung ging es dann auch in die Pause.


Auf beiden Seiten wurde viel besprochen. Klar war, dass bei diesem Duell noch nichts entschieden war. In der zweiten Halbzeit ging es dann gleich weiter wie schon in den ersten 20 Minuten. Es brauchte die Schlussfrau der Arnerinnen immer mehr. In der 30. Spielminute war der erneute Ausgleich Tatsache, 2:2. Die Arnerinnen fanden aber wieder schnell eine Lösung. Eine Minute nach dem Ausgleich vollendete Larissa Jenni auf Zuspiel von Jasmine Christen zum 3:2. Es war nun ein munteres hin und her. Die Emmentalerinnen machten Druck und suchten die Entscheidung. Aber mit viel Pech verpasste man das leere Tor, traf den Ball nicht korrekt bei der Schussabgabe oder die Torumrandung kam dazwischen. Als wäre dies nicht schon genug, glichen die Oekingerinnen erneut aus 3:3. Für einmal verloren die Arneinnen nun aber den gesamten Überblick des Spiels und vor dem Tor von Elena Habegger war ein riesiges durcheinander. Die Arnerinnen brachten den Ball nicht weg und Oekingen musste nur noch einschieben. Damit lag Arni zum ersten Mal in Rücklage, 3:4. Die Reaktion kam aber sofort. 16 Sekunden später vollendete Jasmine Christen mit einem solo zum 4:4. Nun lief bereits die 38. Spielminute und die Spannung war riesig. Irgendwie war klar, dass es bei dieser Begegnung kein Unentschieden geben wird. Beide Teams suchten den Sieg und die zwei Punkte. Arni wieder mit viel Pech in der Offensive und das wurde mit einem Konter bestraft. Oekingen traf zum 4:5. Die letzte Minute hatte es dann noch in sich. 28 Sekunden vor dem Ende folgte der dritte Treffer von Leonie Oberli zum 5:5 Ausgleich. Fertig war aber noch immer nicht und beide Teams gaben noch einmal alles. Die Arneinnen kamen kurz vor Schluss zu einer riesigen Chance zum Siegestreffer doch Oekingen rettete auf der Linie. Schnell ging es im gleichen Atemzug auf die andere Seite. Die Arnerinnen mussten die Notbremse ziehen und Oekingen bekam vier Sekunden vor Schluss noch einen Freischlag vor dem Tor. Oekingen nahm die Torhüterin raus und spielte mit vier Spielerinnen. Tatsächlich landete der Ball drei Sekunden vor Ablauf der Spielzeit zum 5:6 für Oekingen im Tor. Arni reagierte und versuchte sich nun auch zu viert und ohne Golie. Dies ging aber nicht auf. «Bully Gou». Leider konnten nicht die Arnerinnen vom Anspiel weg jubeln, sondern der UHC Oekingen. Zuletzt stand es also 5:7. Bis zum Ende wurde gekämpft und doch ging Arni zuletzt leer aus. Wie es im Sport manchmal so geht.  


Arni mit: Elena Habegger (Anina Reich), Jasmine Christen, Larissa Jenni, Melina Jörg, Leonie Oberli, Sarah Soom, Jasmin Zaugg, Marlen Steiner, Marina Mathys 

Abwesend: Janine Müller, Stefanie Lüthi, Celine Iseli, Tina Bigler, Anita Siegenthaler 

Arni Tore: 3x Leonie Oberli, 1x Larissa Jenni, 1x Jasmine Christen  


Spiel 2 vs. Richenthal Cannibals 


Im zweiten Spiel trafen die Arnerinnen auf das Schlusslicht Richenthal. In der Vorrunde konnte man sich einen 4:3 Sieg erzwingen. Nach vier Niederlagen in Serie hiess es jetzt unbedingt Punkten gegen den Tabellenletzten. Zu Beginn des Spiels taten sich die Arnerinnen jedoch etwas schwer. Zu verspielt oder auch etwas unüberlegt traten sie auf. Die ersten Minuten waren schlichtweg nicht zum Hinschauen. In der fünften Spielminute traf dann Sarah Soom zum 1:0. Die Arnerinnen kamen nun immer besser ins Spiel. Larissa Jenni traf in der siebten Spielminute zum 2:0. Eine Minute später folgte der zweite Treffer von Sarah Soom zum 3:0. Wie so oft gab es auch hier eine kleine Unaufmerksamkeit und Richenthal traf zum 3:1. Jasmine Christen konnte den alten Vorsprung in der 17 Minute dann bereits wieder herstellen, 4:1. Doch die Freude hielt nicht lange und Richtenthal verkürzte kurz vor der Pause noch zum 4:2.


In der Pause kurz verschnaufen und ab ging es schon in die zweite Halbzeit. Arni blieb wahrscheinlich noch in der Pause. Fünf Minuten waren gespielt in der Zweiten Halbzeit und nur Richenthal spielte Unihockey. So kam es auch zum 4:3. Der Anschlusstreffer von Richenthal war da. Jasmine Christen mit ihrem zweiten Treffer zum 5:3  gab dann wieder Hoffnung. Doch die Arnerinnen weiterhin zu naiv und Richenthal verkürzte in der 31. Spielminute erneut zum 5:4. Dank Larissa Jennis Tor war der definitive Weckruf für die Arnerinnen gekommen. Larissa verwandelte in der 33. Spielminute zum 6:4. Die letzte Spielminute lief bereits und Leonie Oberli verwandelte mit einem Solo zum 7:4. Larissa Jenni zum 8:4. Und nochmal ein Doppelschlag durch Leonie Oberli zum 9:4 und 10:4. 
Der Schlusspfiff kam und der Sieg war Tatsache. Die Erlösung bei den Arnerinnen war riesengross. Nach vier Niederlagen in Serie konnte man den ersten Sieg in der Rückrunde Feiern.  


UHC Bowil konnte mit weiteren zwei Siegen eine Runde vor Schluss den Gruppensieg sichern. UHC Oekingen sicherte sich auch bereits in der zweitletzten Meisterschaftsrunde den zweiten Tabellenplatz.  Für die Arnerinnen geht es in der letzten Runde nun noch um den dritten Platz. Die Situation sieht folgendermassen aus: Arni liegt mit 13 Punkten auf Platz 4. Davor ist Schwarzenbach mit 14 Punkten auf Platz 3 und dahinter Schötz mit 12 Punkten auf Platz 5.
Hopp Arni, Heya Froua, Kämpfä u Fröööööd ha a däm schissdräck!


Arni mit: Anina Reich, (Elena Habegger), Jasmine Christen, Larissa Jenni, Melina Jörg, Leonie Oberli, Sarah Soom, Jasmin Zaugg, Marlen Steiner, Marina Mathys 

Abwesend: Janine Müller, Stefanie Lüthi, Celine Iseli, Tina Bigler, Anita Siegenthaler 

Arni Tore: 3x Leonie Oberli,  3x Larissa Jenni, 2x Jasmine Christen, 2x Sarah Soom 

Best Player: Leonie Oberli 


Nächste Runde / Letzte Runde : 22.3.2026 in der Schützenmatt Burgdorf 

10:00 VS UHC Pinguin Schötz 

12:45 VS UHC Burgdorf  

Herren 1: Sieg im bedeutungslosen Duell mit Konolfingen ll zum Saisonabschluss

Wie bereits in der letzten Saison wollte es der Spielplan auch in diesem Winter so, dass es in der letzten Runde zum Duell Konolfingen ll gegen Arni kommt. Langezeit deutete alles daraufhin, dass diese Affiche im Kampf gegen die Playouts noch eine grosse Bedeutung haben könnte. Doch dank etwas Schützenhilfe und einem starken Schlussspurt gelang es den Arnern dies vorgängig abzuwenden. Beim Derby, das zumindest für den weiteren Saisonverlauf keine grosse Bedeutung mehr hatte, setzte sich Arni dann auch noch durch. Es resultierte ein 3:6-Auswärtserfolg.


Während die Arner das letzte Spiel als Ehrenrunde anschauen durften, ging es für die Konolfinger darum sich auf die bevorstehenden Playouts gegen einen noch unbekannten Gegner vorzubereiten. So wirklich Derby-Charakter kam deswegen aber definitiv nicht mehr auf. Eine Strafe war der Start der ersten Ereignisse dieser Begegnung. Arni kam früh zu einer Überzahlgelegenheit. Gefährlich wurde es aber zuerst auf der anderen Seite. Bei einem Entlastungsangriff verpassten die Löwen mit einem Lattenschuss die Führung nur denkbar knapp. Dies schien der nötige Weckruf für Arni gewesen zu sein. Daniel Stucki fasste sich ein Herz und reüssierte mit einem schönen Abschluss zum 0:1. Je länger das Startdrittel dauerte, desto mehr leisteten sich die Gäste Undiszipliniertheiten. Die Lions vermochten zwei Powerplays jedoch nicht auszunutzen. Dies sicherlich auch weil sowohl Schlussmann Sommer, als auch das Boxplay einen herausragenden Job machten. Elf Sekunden vor der ersten Sirene gelang Daniel Stucki nach Vorarbeit von Dario Grunder sein zweites persönliches Tor. Dies war dann auch gleichzeitig der Zwischenstand nach dem ersten Drittel.


Nachdem die beiden Teams die Seiten getauscht hatten, gelang den Arnern der bessere Start. Durch einen Doppelschlag lenkten sie die Affiche in geregelte Bahnen. Erst traf Wegmüller (nach Zuspiel von Kiener) und dann doppelte Sandro Straumann (auf Vorarbeit von Dario Grunder) postwendend nach. Nun waren es aber für einmal die Löwen, welche ihre offensive Durchschlagskraft unter Beweis stellten. Eine Aktion die zuerst ungefährlich schien endete nach einem schönen Rückhandabschluss mit dem 1:4. Doch statt auf den nächsten Treffer zu drücken, mussten die Hausherren erneut in Unterzahl ran. Das Arni-Powerplay vermochte seine 100%-Quote vom Startdrittel jedoch nicht aufrecht zu erhalten und verpasste es in gleich zwei Gelegenheiten definitiv davon zu ziehen. Auf der Gegenseite gelang Konolfingen kurz vor der zweiten Pause das 2:4.


Der Schlussabschnitt ist dann schnell erzählt. Arni gelang es über weite Strecken die Lions aus der Gefahrenzone zu halten. Dazu lieferte Renato Sommer bei seinem Abschiedsspiel im Arni-Tor ein gelungener Auftritt. Dario Grunder markierte nach 45 Minuten den fünften Gäste-Treffer. Das Zuspiel kam von Sandro Straumann. Mehr als zehn Minuten später folgte dann der nächste Jubelschrei der Arner. Ein Eigentor der Konolfinger sorgte in dieser Partie für die Vorentscheidung. Für den Schlusspunkt waren dann aber die Hausherren besorgt. Sie netzten 38 Sekunden vor Schluss noch zum 3:6 ein.


Somit gelang dem UHT Arni zum Saisonabschluss noch drei Siege am Stück. Vom achten Platz ging es damit noch in die Tabellenmitte auf den sechsten Schlussrang. Punktemässig war es zuletzt die zweitbeste Saison seit dem Aufstieg vor vier Jahren. Ab September geht es darum eine noch erfolgreichere Saison zu schaffen.


An dieser Stelle gilt es danke zu sagen. Zum einen allen Helfenden, die coole Heimspiele möglich machten. Zum anderen allen Sponsoren und Unterstüzenden der ersten Mannschaft und des ganzen Vereins. Allen Aushilfsspielern, die dafür sorgten, dass das Fanionteam stets mit vier Linien trainieren konnte. Ein riesengrosses Dankeschön geht an Adrian Leuenberger und Peter Wyss. Für die beiden Coaches war das Duell gegen Konolfingen der Schlusspunkt an der Bande von Arni. Danke auch an Renato Sommer und Jan Grunder für den unermüdlichen Einsatz. Die beiden haben vorgängig angekündigt, dass sie Unihockeytechnisch kürzertreten wollen.


Lions Konolfingen II – UHT Arni 3:6 (0:2, 2:2, 1:2)
SLM Arena, Konolfingen. SR Bärtschi/Meyer.
Tore: 7. D. Stucki 0:1. 20. D. Stucki (D. Grunder) 0:2. 25. M. Wegmüller (A. Kiener) 0:3. 25. S. Straumann (D. Grunder) 0:4. 27. O. Fässler 1:4. 38. R. Lüthi (D. Schüpbach) 2:4. 45. D. Grunder (S. Straumann) 2:5. 56. (Eigentor) 2:6. 60. M. Eberhard (J. Gilg) 3:6.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Lions Konolfingen II. 2mal 2 Minuten gegen UHT Arni.

Arni: Sommer (Moule); S. Fiechter, Stucki, F. Lanz, D. Grunder, S. Straumann; Keller, Rubini, Siegenthaler, Schenk, Wüthrich; Steiner, A. Straumann, Wegmüller, Kiener, Lehmann; M. Fiechter, Horst.

Arni ohne Gröflin, J. Grunder (beide Abwesend), Dolder, Gerber, Hauswirth und J. Lanz (alle verletzt).

Herren 1: Umkämpfter Derbysieg gegen Unihockey Emme ll

Nach dem vorzeitigen Ligaerhalt in der Vorwoche war am vergangenen Samstag Unihockey Emme ll zu Gast in Biglen. Beim letzten Heimspiel der Saison gab es nochmals Derby-Feeling in der Espace-Arena. Während das Hinspiel im November noch diskussionslos mit 1 zu 5 verloren ging, revanchierten sich die Arner beim zweiten Aufeinandertreffen mit dem Team aus Zollbrück. Sie bejubelten einen 6:5-Heimsieg.


Der Start ins Derby missriet aus Arni-Sicht vollends. Nach gut sechseinhalb Minuten musste der Trainerstab der Hausherren bereits sein Time-Out beziehen. Ein 0:3-Rückstand leuchtete auf der Anzeigetafel auf. Der erzwungene Unterbruch verfehlte seine Wirkung dann aber nicht. Im Gegenteil. Die Arner fingen sich und konnten in der zehnten Spielminute den ersten Treffer bejubeln. Kapitän Fabio Lanz brachte seine Truppe zurück in die Spur.


Zum Start ins zweite Drittel durfte das Powerplay der Gastgeber erstmals ran. Doch der Anschlusstreffer blieb den Arnern bei diesem Versuch verwehrt. Stattdessen jubelten nach fünf Minuten die Gäste. Die Hausherren ihrerseits blieben aber hartnäckig und kämpften sich mehr und mehr in das Spiel zurück. In der 34. Minute gelang Dario Grunder das 2:4. Wie bereits nach dem ersten Drittel ging Arni auch nach 40 Minuten mit einer zwei Tore Hypothek in die Garderobe.


Der Start ins Schlussdrittel gelang dem Heimteam dann perfekt. Nach nur sechs Sekunden erzielte Dario Grunder nach Vorarbeit von Daniel Stucki der Anschlusstreffer. Das Spiel nahm nun mehr und mehr Fahrt auf und zeigte häufiger Derbycharakter. Nach 50 Minuten bejubelte Adrian Kiener in Überzahl den Ausgleichstreffer. Den Assist durfte sich Lukas Lehmann gutschreiben lassen. Nun nahmen die Gäste ihr Time-Out. Die Arner blieben aber aufsässig und gingen drei Minuten später gar in Führung. Michael Horst traf zur erstmaligen Führung. Der Gast glich jedoch kurz danach bei seiner ersten Powerplaygelegenheit bereits wieder aus. Nach genau 58 Minuten war es Lukas Lehmann, der erneut vorlegen konnte. Darauf fand Emme dann keine Antwort mehr. Die Vorlage für den Spielentscheidenden Treffer lieferte Adrian Kiener.


Nach dem zweiten «Dreier» in Folge findet sich das UHT Arni in der Tabelle nun auf dem siebten Platz wieder. Zum Saisonabschluss geht es am 28. Februar noch zum Auswärtsderby nach Konolfingen. Gegen die zweite Garde der Lions geht es darum einen versöhnlichen Saisonabschluss zu schaffen. Anpfiff in der SLM-Arena ist um 15:30 Uhr.


UHT Arni – Unihockey Emme ll 6:5 (1:3, 1:1, 4:1)
Espace-Arena, Biglen. SR Frey/Schmid. 100 Zuschauende.
Tore: 4. C. Zaugg (M. Wälchli) 0:1. 7. N. Bracher 0:2. 7. P. Zaugg (L. Braun) 0:3. 10. F. Lanz 1:3. 25. L. Braun 1:4. 34. D. Grunder 2:4. 41. D. Grunder (D. Stucki) 3:4. 50. A. Kiener (L. Lehmann) 4:4. 53. Horst 5:4. 54. L. Braun (F. Salzmann) 5:5. 58. L. Lehmann (A. Kiener) 6:5. Strafen: 1mal 2 Minuten gegen UHT Arni. 1mal 2 Minuten gegen Unhockey Emme ll.

Arni: Moule (Sommer); S. Fiechter, Stucki, F. Lanz, D. Grunder, Horst; M.Fiechter, Rubini, Siegenthaler, Keller, Wüthrich; Gerber, A. Straumann, Wegmüller, Kiener, Lehmann; Schenk, Steiner, S. Straumann.

Arni ohne Gröflin, J. Grunder, J. Lanz (alle Abwesend), Dolder und Hauswirth (beide verletzt).

Herren 1: Der vorzeitige Ligaerhalt ist Tatsache

Inmitten der entscheidenden Saisonphase gab es für die Teams der 2. Liga Anfang Februar ein spielfreies Wochenende. Nach diesem ging es für die Arner am letzten Sonntag zur 16. Meisterschaftsrunde ins Greyerzerland zum UHC Gruyeres. Gegen dieses Team gab es in der Hinrunde eines der doch eher seltenen Erfolgserlebnisse. Anfang November endete ein Offensivspektakel in einem 12:7-Heimsieg. Auch das Rückspiel war torreich und erfolgreich aus Arni-Sicht. Der 12:9-Auswärtserfolg war gleichbedeutend mit dem vorzeitigen Ligaerhalt!


Gespannt neigten sich die Blicke auf dem Parkplatz bei der Espace-Arena in Biglen vor der Abfahrt nach Bulle auf diverse Smartphones. Laupen führte zu diesem Zeitpunkt gegen Konolfingen. Ein Sieg vom Tabellenschlusslicht hätte zu bedeuten, dass die Arner mit einem Erfolg gegen Gruyeres den vorzeitigen Ligaerhalt sicher könnten. Während der Fahrt folgte dann die definitive Bestätigung. Bei drei Punkten in der Fremde ist die Saison bereits Ende Februar fertig und würde dann im September in der 2. Liga weitergehen.


Die Schützenhilfe war Tatsache, nun sollte auch Arni noch seinen Teil dazu beitragen. Die Gäste aus dem Bernbiet waren gewillt. Dies war sofort bemerkbar. Nach acht Minuten lagen sie bereits mit zwei Längen in Front. Erst traf Dario Grunder nach Zuspiel von Fabio Lanz, dann doppelte Michel Fiechter nach. Der Assist steuerte Fabian Wüthrich bei. Kurz nach Drittelshälfte folgte das erste Erfolgserlebnis der Hausherren. Die zweitbeste Offensive der Liga schlug nach einer Unaufmerksamkeit der Gäste erstmals zu. Nach 16 Minuten jubelten dann aber bereits wieder die Gelbblauen. Janik Lanz brauchte nach herrlicher Vorarbeit von Dario Grunder nur noch einzuschieben. Bis zur ersten Sirene vermochten die beiden Teams noch je einen Treffer zu erzielen. Erst Gruyeres, dann Adrian Kiener für Arni (nach Vorarbeit von Lukas Lehmann) kurz vor dem Pausentee.


Das erwartete Offensivspektakel nahm auch im zweiten Drittel seinen Lauf. Nach sechs Toren im ersten Abschnitt folgten deren sieben im zweiten Umgang. Und diese Treffer sammelten sich allesamt in weniger als neun Minuten. Den Anfang machte Dario Grunder, der einen Pass von Kapitän Fabio Lanz zur erstmaligen drei-Tore-Führung verwertete. Die Hausherren schafften allerdings postwendend eine eindrückliche Reaktion. Nur 39 Sekunden nach dem Arni-Treffer waren sie dank eines Doppelschlags bereits wieder dran – 4:5! Ein Penalty für den Gast kam da gerade recht. Lukas Lehmann liess sich nicht zweimal bitten und netzte souverän ein. Doch wieder ging es nicht lange, bis die Freiburger reagierten. Bei diesem munteren hin und her war es wichtig, dass Arni immer wieder ein Polster erarbeiten konnte. In der 36 Minute war es ein weiteres Mal Kiener, der dafür sorgte. Den Schlusspunkt vom zweiten Abschnitt markierten jedoch die Gastgeber.


Somit ging es mit einer knappen 6:7-Führung für die Gäste ins Schlussdrittel. Und eines vorneweg: Auch im letzten Abschnitt vermochten die beiden Teams die Torausbeute nochmals zu steigern. In Person von Janik Lanz eröffnete Arni das Skore im letzten Umgang. Wiederum schreibte sich Dario Grunder einen Assistpunkt gut. Mittels Powerplay legte Fabio Lanz auf Zuspiel von Daniel Stucki dann sogleich nach. Gruyeres gab sich aber noch nicht geschlagen. Im Gegenteil. In der 48. Minute folgte der siebte Treffer vom Heimteam und eine gute Minute später kam in Überzahl gar das 8:9. Auch Arni liess sich davon nicht beeindrucken. Adrian Straumann (Assist: Alex Gerber), Adrian Kiener (Assist: Michael Horst) und Janik Lanz (Assist: Dario Grunder) sorgten mit einer Triplette innerhalb von zweieinhalb Minuten dann für die definitive Vorentscheidung. Nach dem zwölften Treffer der Gäste nahm das Heimteam sein Timeout. Fünf Minuten vor Schluss gelang ihnen dann das neunte Tor. Zu mehr reichte es der arg dezimierten Truppe jedoch nicht mehr.


Entsprechend ausgelassen bejubelten die Gäste aus Arni den Vollerfolg in der Fremde und damit auch den vorzeitigen Ligaerhalt. Somit können die Arner dem Rest der Saison nun etwas gelassener entgegenblicken. Die Motivation bleibt aber sicherlich bestehen. Zum Saisonende warten noch zwei Derbys. Das erste folgt am kommenden Samstag um 14:00 Uhr zuhause in Biglen gegen Unihockey Emme ll.


UHC Gruyeres – UHT Arni 9:12 (2:4, 4:3, 3:5)
Salle Omnisports de Bulle, Bulle 1. SR Däppen/Gfeller.
Tore: 5. D. Grunder (F. Lanz) 0:1. 8. M. Fiechter (F. Wüthrich) 0:2. 11. B. Charrière (E. Sulliger) 1:2. 16. J. Lanz (D. Grunder) 1:3. 19. N. Ruffieux (M. Augusto Sobral) 2:3. 20. A. Kiener (L. Lehmann) 2:4. 29. D. Grunder (F. Lanz) 2:5. 30. E. Gumy (N. Ruffieux) 3:5. 30. R. Charrière (B. Charrière) 4:5. 31. L. Lehmann 4:6. 32. N. Ruffieux (M. Augusto Sobral) 5:6. 36. A. Kiener (A. Straumann) 5:7. 38. N. Ruffieux (M. Augusto Sobral) 6:7. 43. J. Lanz (D. Grunder) 6:8. 45. F. Lanz (D. Stucki) 6:9. 48. E. Sulliger (R. Charrière) 7:9. 49. M. Augusto Sobral (N. Ruffieux) 8:9. 50. A. Straumann (A. Gerber) 8:10. 52. A. Kiener (M. Horst) 8:11. 53. J. Lanz (D. Grunder) 8:12. 55. Q. Loosli (E. Sulliger) 9:12.
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen UHC Gruyeres. 1mal 2 Minuten gegen UHT Arni.

Arni: Sommer (Moule); S. Fiechter, Stucki, F. Lanz, D. Grunder, J. Lanz; M.Fiechter, Rubini, Siegenthaler, Keller, Wüthrich; Gerber, A. Straumann, Lehmann, Horst, Kiener; Steiner, S. Straumann.

Arni ohne Gröflin, J. Grunder, Schenk (alle Abwesend), Dolder und Hauswirth (beide verletzt).

Damen 1: Nach zwei Niederlagen auf den vierten Platz abgerutscht

Nachdem sich die Arni-Frauen zur Saisonhälfte bei den Top 3 Teams etabliert hatten, kam Ende Januar ein Spieltag ohne Punkte dazu. Durch die Niederlagen gegen Bowil und Meiersmaad rutschten die Arnerinnen auf den vierten Rang ab.


Spiel 1 vs. UHC Meiersmaad

Da der Start in die Rückrunde in Sigriswil nicht gelungen war, hiess es jetzt besser machen. Gegen den UHC Meiersmaad war man in der Vorrunde erfolgreich und wollte es noch einmal sein. Der Start lief nicht wie erwartet. Nicht einmal vier Minuten waren gespielt und die Arnerinnen lagen bereits mit 0 zu 3 in Rücklage. Schnell wurde auf der Spielerbank von den Coaches reagiert und einiges umgestellt. Mit Erfolg! Die Arnerinnen konnten sich sammeln und waren nach vorne nahe dran am ersten Treffer. Doch es brauchte die Schlussfrau der Emmentalerinnen und Meiersmaad war Konterstark. In der 12. Spielminute folgte dann doch der erste Jubel durch Stefanie Lüthi. In der 13 Minute verkürzte Tina Bigler sogar zum 2:3. Die Freude hielt aber nicht lange, die Arnerinnen spielten einmal mehr etwas zu verschlafen. Dies nützte Meiersmaad eiskalt aus und erhöhte zum 2:4. Leonie Oberli verkürzte mit einem gezielten Schuss ins hohe Eck zum 3:4. Und die erste Spielhälfte war noch nicht um. Die jungen und schnellen Spielerinnen von Meiersmaad machten das Leben der Arnerinnen weiter schwer. Arni musste sich bis zur Pause noch zweimal geschlagen geben und lag nach 20 Minuten mit 3 zu 6 zurück.


Wegen eines Wechselfehlers mussten die Arnerinnen zum Start in die zweite Halbzeit noch in Unterzahl agieren. Die Box war in der Vergangenheit stets verlässlich. Doch bei diesem mal nicht. Der Treffer zum 3:7 war Tatsache. Von drei stellten die Coaches auf zwei Linien um, doch es wollte immer noch nicht. Nach 30 Spielminuten lagen die Arnerinnen mit 4:9 zurück. Timeout. Jetzt wurde noch das letzte Register gezogen, die Torhüterin ging raus und eine vierte Feldspielerin kam rein. Dadurch wurde es intensiver. Mit vier Spielerinnen auf dem Feld und durch eine Lautstarke Unterstützung von der Bank traf Tina Bigler zu 5:9. Und kurz danach Larissa Jenni zum 6:9. Meiersmaad gelang zwei Minuten vor dem Ende mit einem Befreiungsschlag ins leere Tor das 6:10. Zwei Minuten sind lange im Unihockey. Die Arnerinnen waren entschlossen weiter zu kämpfen und hatten nun die volle Kontrolle über das Spiel. Immer noch mit vier Feldspielerinnen versuchten es die Arnerinnen immer und immer wieder. Tooor. Larissa Jenni traf zum 7:10. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Meiersmaad war völlig neben sich und die Nervosität war zu Spüren. Doch eine Spielerinn von Meiersmaad behielt die Nerven, eroberte den Ball und verwandelte zum 7:11. Vorendscheidung…? Das Spiel war noch nicht zu Ende und Leonie Oberli traf haargenau zum 8:11. Keine zehn Sekunden später traf Larissa Jenni sogar zum 9:11, kommt da doch noch die späte wende…? Jasmine Christen zwei Sekunden vor Ablauf der Zeit noch zum 10:11. Für den Ausgleich reichte es dann aber nicht mehr. Nach dem verschlafenen Start konnten sich die Arnerinnen zwar zurückkämpfen. Das Spiel verlor man am Ende aber doch mit 10:11. Die Arnerinnen erkämpften sich keinen Punkt, doch sie kämpften mit dem ganzen Team bis zum zum Schluss. Zusammen.


Arni mit: Elena Habegger, Larissa Jenni, Melina Jörg, Marlen Steiner, Marina Mathys, Leonie Oberli, Jasmin Zaugg, Tina Bigler, Stefanie Lüthi, Janine Müller, Jasmine Christen.

Abwesend: Anina Reich, Sarah Soom, Celine Iseli, Anita Siegenthaler.

Arni Tore: 3x Larissa Jenni, 3x Leonie Oberli, 2x Tina Bigler, 1x Stefanie Lüthi, 1x Jasmine Christen

Best Player: Leonie Oberli


Spiel 2 vs. UHC Bowil

Nach einer langen Pause folgte der ungeschlagene Leader Bowil als nächster Gegner. Die Arnierinnen wollten einiges gut machen da es im ersten Spiel keine Punkte gab. Mit einem Blitzstart von nur 15 Sekunden gingen die Arnerinnen dank Larissa Jenni mit 1:0 in Führung. Mit guten Chancen in der Offensive und einer einmal mehr starken Box boten die Arnerinnen dem Leader die Stirn. In der sechsten Spielminute folgte eine herrliche Kombination von Jasmine Christen und Larissa Jenni, die zum zweiten Mal traf, 2:0. Bowil wurde immer mehr hartnäckiger. Die Arnerinnen konnten kaum hinter dem eigenen Tor verschnaufen. Und so kam es, dass die Bowilerinnen sich mit ihrem hartnäckigen Spiel und dem 2:1 belohnen konnten. Es war eine intensive und kräfteraubende erste Halbzeit. Doch das Capitan Duo Jasmin Christen und Janine Müller sorgten doch noch für die 3:1 Führung zur Pause.


Kaum war die Pause vorbei und das Spiel wieder freigegeben, war wieder ordentlich Zunder im Spiel. In der 22. Spielminute wurden die Arnerinnen überrascht und Bowil gelang bereits früh der Anschlusstreffer 3:2. Die Chancen waren da für die Arnerinnen und sie blieben hartnäckig. Bowil konnte einen Arni-Versuch nur noch im Schutzraum retten. Die Schiedsrichterin zeigte sofort an: Penalty. Der Capitan der Arneinnen Jasmin Christen übernahm Verantwortung und lief an. Kurz nach rechts angetäuscht und auf der linken Seite Verwandelt. Leider sah das die Schiedsrichterinn anders und zeigte an kein Tor, wegen eines Rückspiels. So blieb es weiter beim 3:2 zu Gunsten der Arneinnen. In der 25. Spielminute glichen die starken Bowilerinnen das Spiel aus 3:3. In der 28., 29., und 30. Spielminute folgten dann noch drei Treffer für Bowil. 3:6 nach 30 Minuten. Es waren nicht die 10 Minuten der Arnerinnen nach der Halbzeit. Die Coaches nahmen Ihr Time Out und versuchten noch ohne Torhüterin. In der 32 Spielminute zeigten die Bowilerinnen einmal mehr ihre Klasse und der Treffer Nr. 7 war Tatsache. 3:7. Arni ohne Torhüterin, zwangen die Bowilerinnen in die Defensive zurück. Doch ein Treffer für Arni gabs nicht mehr. Die Arneinnen verloren das faire Spiel gegen Bowil mit 3:7.


Keine Punkte für die Arnerinnen. Dazu musste man auch den 3. Platz in der Tabelle an UHC Schötz übergeben. Dennoch kann man auch positiv zurückschauen. Arni zeigte eine Starke Teamleistung und mit vier Feldspielerinnen ein kompaktes Spiel. Tabellenstand: Arni mit elf Punkten neu auf dem 4. Platz, UHC Schötz mit zwölf Punkten auf dem 3. Platz. Der Kampf um den 3. Tabellenplatz ist nun eröffnet. Hopp Arni!


Arni mit: Elena Habegger, Larissa Jenni, Melina Jörg, Marlen Steiner, Marina Mathys, Leonie Oberli, Jasmin Zaugg, Janine Müller, Jasmine Christen.

Abwesend: Anina Reich, Sarah Soom, Celine Iseli, Anita Siegenthaler, Tina Bigler, Stefanie Lüthi.

Arni Tore: 2x Larissa Jenni, 1x Jasmine Christen

Best Player: Larissa Jenni


Nächste Runde: 1.3.2026 in der Dreifachturnhalle Reiden

14:35 VS UHC Oekingen

16:25 VS Richenthal Cannibal

Herren 1: Ein Punkt gegen den Angstgegner Fribourg

Nach der Heimklatsche gegen Biel in der Vorwoche gastierte in der 15. Runde der Meisterschaft nun Floorball Fribourg ll in Biglen. Es war das vierte Mal überhaupt, dass die beiden Teams aufeinandertrafen. Bis anhin stets mit demselben Sieger. Für Arni schaute dabei lediglich einen Zähler heraus. Diese Ausbeute vermochten sie im zweiten Saisonduell 25/26 zwar zu verdoppeln. Bei der 7:8 Niederlage nach Verlängerung wäre allerdings mehr drin gewesen.


Der Auftakt des nächsten Kapitels widerspiegelte die bisherige Geschichte. Nach einem Eigentor sah sich Arni bereits früh in Rücklage. Bis zur zehnten Minute doppelten die Gäste sogar nach. Eminent wichtig war dann das erste Lebenszeichen der Hausherren. Nach einer schönen Kombination war Wüthrich erfolgreich und verwertete einen Pass von Keller. Doch die Freude über diesen Treffer währte nicht für lange. Die Fribourger reagierten postwendend und deckten die Anfälligkeit der Heim-Abwehr ein nächstes Mal auf – 1:3. Nach und nach kamen die Hausherren aber besser und besser im Spielgeschehen an. Erst gelang Kapitän Fabio Lanz in der 14. Spielminute der Anschlusstreffer, dann glich der jüngere Bruder, Janik Lanz zwei Minuten später sogar aus.


Nach dem Seitenwechsel bot sich den Arnern in Überzahl die Gelegenheit zur erstmaligen Führung. Wiederum war es Fabio Lanz, welcher sein Team jubeln liess. Er übertölpelte den Gäste-Torhüter mit einem Abschluss in der nahen Ecke. Fribourg liess sich von der Wende aber keinesfalls beirren. Ein Distanzschuss sorgte nur knapp zwei Zeigerumdrehungen später für den erneuten Ausgleich. Keine Minute später war diese aber auch schon wieder dahin. Arni legte bereits wieder vor und wieder hiess der Torschütze Fabio Lanz, welcher somit seinen Hattrick perfekt machte. Das muntere hin und her nahm auch danach seinen Lauf. Die Gäste sorgten nach 26 Minuten wieder mit einem Abschluss aus der zweiten Reihe fürs 5:5. Entgegen dem bisherigen Spielverlauf folgte danach eine knapp viertelstündige Durststrecke. Erst nach 39 Minuten war es Alex Gerber, der einnetzen konnte. Der Verteidiger belohnte sich nach einem sackstarken Einsatz gleich selbst.


Somit ging das UHT Arni mit einer knappen Führung in den letzten Spielabschnitt. Diese war nach fünfeinhalb Minuten jedoch bereits wieder dahin. Doch die Gastgeber zeigten sich weiter kämpferisch. Beide Teams bündelten nun ihre Kräfte und liessen noch mit zwei Reihen spielen. In der 49. Minute gelang Adrian Keiner mit einem präzisen Abschluss der abermalige Führungstreffer. Doch auch dies reichte noch nicht. Fribourg schaffte es erneut das Spielgeschehen auszugleichen. Beide Teams kamen danach noch zu weiteren Gelegenheiten das Spiel zu entscheiden. Doch ein weiteres Tor kam nicht mehr dazu und die Affiche ging in die Verlängerung.


Dort waren es die Gäste, welche die Entscheidung herbeiführten. Mit einem Pass quer durch die Box kam ein Fribourger mutterseelenalleine zum Abschluss und dieser liess sich nicht zweimal bitten. In der Gesamtabrechnung schaute für Arni gegen diesen Gegner somit wieder lediglich ein Zähler heraus.


Das nächste Spiel folgt am 8. Februar. Dann geht es Auswärts gegen den UHC Gruyeres. Wieder ein Team aus Fribourg. Gegen diesen Gegner gab es im Hinspiel drei Punkte. Diese wären in der aktuellen Situation sicherlich gerne gesehen. Das Spiel der 16. Runde findet am Sonntagabend um 19:30 Uhr in Bulle statt.


UHT Arni – Floorball Fribourg II 7:8 n.V. (3:3, 3:2, 1:2, 0:1)
Espace-Arena, Biglen. 60 Zuschauer. SR Bitterli/Wantz.
Tore: 6. (Eigentor) 0:1. 10. O. Müller (J. Köstinger) 0:2. 10. F. Wüthrich (E. Keller) 1:2. 12. K. Aebischer (M. Krattinger) 1:3. 14. F. Lanz (D. Grunder) 2:3. 16. J. Lanz (F. Lanz) 3:3. 21. F. Lanz (L. Lehmann) 4:3. 23. M. Stadelmann (L. Aeschlimann) 4:4. 23. F. Lanz (D. Grunder) 5:4. 26. C. Köstinger (J. Köstinger) 5:5. 39. A. Gerber (E. Keller) 6:5. 46. C. Köstinger (E. Raemy) 6:6. 49. A. Kiener (M. Wegmüller) 7:6. 55. K. Aebischer (M. Stadelmann) 7:7. 63. C. Köstinger (O. Müller) 7:8.
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen UHT Arni. 1mal 2 Minuten gegen Floorball Fribourg II.

Arni: Sommer (Moule); S. Fiechter, Stucki, F. Lanz, D. Grunder, J. Lanz; M.Fiechter, Rubini, Siegenthaler, Keller, Wüthrich; Gerber, Meyer, Wegmüller, Kiener, Lehmann; J. Grunder, Horst, Schenk.

Arni ohne Gröflin, Steiner (beide Abwesend), A. Straumann, S. Straumann (beide krank), Dolder und Hauswirth (beide verletzt).

Herren 1: Die Saison bleibt harzig – Heimniederlage gegen Biel

Nach der positiven Wiederaufnahme des Meisterschaftsbetriebes vor Wochenfrist in Allenlüften, ging es im ersten Heimspiel vom neuen Jahr gegen den UHC Biel-Seeland. Gegen die Seeländer vermochten die Arner im Hinspiel über 40 Minuten munter mitzuspielen. Danach kam jedoch der grosse Einbruch mit sechs Gegentreffer im Schlussabschnitt und daraus resultierte letztlich eine 5:8-Niederlage. Trotz Revanchegelüsten lief auch das Rückspiel alles andere als nach Plan. Vor Heimpublikum liessen sich die Arner zuletzt mit 4:9 abfertigen.


Pünktlich um 20 Uhr, quasi der Prime-Time, begann am vergangenen Samstagabend in der Bigler Espace-Arena die Affiche Arni gegen Biel. Beide Teams starteten mit einem Erfolgserlebnis ins neue Jahr und versuchten dementsprechend an die Vorwoche anzuknüpfen. Dies gelang den Seeländern definitiv besser. Nach gut fünf Minuten legten sie vor. Die Arner ihrerseits blieben bemüht, aber meist harmlos. Dies wirkte sich auch immer wieder auf das Resultat aus. In der 16. Minute folgte der zweite Treffer der Gäste und in der 19. Minute gar der dritte. Für den Schlusspunkt war dann aber das Heimteam besorgt. Vom Anspiel weg kam der Ball über Umwege zu Stucki. Dieser bewies Überblick und brachte das Rund übers ganze Feld zu Dario Grunder, 1:3.


Nach einer dürftigen Leistung im Startabschnitt endete dieser zumindest mit einem kleinen Erfolgserlebnis. Dies galt es mitzunehmen. Tatsächlich kamen die Arner nach und nach besser ins Spiel. Dies bemerkte auch der Gäste-Staff, welcher nach 29 Minuten sein Time-Out nahm und dadurch die aufbäumenden Hausherren etwas aus dem Konzept brachte. Zwei Minuten danach jubelten die Seeländer gar über das 1:4. Quasi in der besten Phase des Heimteams folgte dieser Nackenschlag. Wie bereits im ersten Drittel endete auch der zweite Abschnitt mit einem Arni-Erfolgserlebnis. Louis Steiner tankte sich durch und brachte den Ball vors Tor. Über Umwege landete der Ball wieder beim Verteidiger, welcher einnetzte und so den zwei-Tore-Rückstand wiederherstellte.


Für den Schlussabschnitt setzten die Gastgeber dann nochmals alles auf eine Karte. Zwei neu formierte Reihen sollten den Druck erhöhen und für den frühen Anschluss sorgen. Doch es kam anders. Die 45. Minute war angebrochen, als das Team aus dem Seeland zum fünften Mal jubelte. Die Gäste nutzten nun den freien Raum gnadenlos aus und machten einen nächsten grossen Schritt in Richtung Auswärtserfolg. Arni auf der anderen Seite gab sich noch nicht geschlagen. 24 Sekunden nach dem Rückschlag folgte die Reaktion. Dario Grunder schloss ein herrliches Zusammenspiel mit Lukas Lehmann ab. Die Freude währte aber nicht lange. Biel-Seeland reagierte mit einem Doppelschlag und liess die für kurze Zeit zurückgekehrte Arni-Hoffnungen wieder schwinden. Innerhalb vom anderthalb Minuten stellten die Bieler von 3:5 auf 3:7. Nun folgte die Auszeit des Heimteams und auch diese zeigte mit dem Tor von Michel Fiechter eine gute halbe Minute später seine Wirkung. Doch dies war dann auch schon alles. Die Seeländer vermochten noch zweimal zu Treffen und sorgten damit zuletzt für deutliche Verhältnisse.


Statt bis auf zwei Punkte an den direkten Kontrahenten heranzukommen, musste das UHT Arni somit wieder einen kapitalen Rückschlag im Kampf gegen die Playouts hinnehmen. Da die Lions aus Konolfingen ihr Spiel gewinnen konnten, liegt der Vorsprung nun noch bei drei Punkten. Am kommenden Sonntag gastiert die zweite Equipe von Floorball Fribourg in Biglen. Ein Erfolgserlebnis gegen die Saanestädter würde definitiv helfen. Anpfiff ist um 20:00 Uhr.


UHT Arni – UHC Biel-Seeland 4:9 (1:3, 1:1, 2:5)
Espace-Arena, Biglen. 50 Zuschauer. SR Jänchen/Schaer.
Tore: 6. P. Rey (N. Wehrlin) 0:1. 16. 0:2. 19. N. Schiess (J. Ten) 0:3. 19. D. Grunder (D. Stucki) 1:3. 31. N. Wehrlin (P. Rey) 1:4. 37. L. Steiner (L. Lehmann) 2:4. 45. N. Schiess (S. Maurer) 2:5. 45. D. Grunder (L. Lehmann) 3:5. 46. N. Schiess 3:6. 48. N. Wehrlin (Z. Minder) 3:7. 49. M. Fiechter 4:7. 54. A. Stopper (J. Ten) 4:8. 57. N. Schiess (J. Ten) 4:9.
Strafen: keine Strafen. 1mal 2 Minuten gegen UHC Biel-Seeland.

Arni: Moule (ab 20’ Sommer); S. Fiechter, Stucki, F. Lanz, D. Grunder, J. Lanz; M.Fiechter, Rubini, Siegenthaler, S. Straumann, Wüthrich; Horst, Steiner, Wegmüller, Keller, Lehmann; Gerber, Kiener.

Arni ohne Gröflin, J. Grunder, Schenk, A. Straumann (abwesend), Dolder und Hauswirth (beide verletzt).

Herren 1: Wichtige drei Punkte im Abstiegskampf

Es war ein Jahresabschluss zum vergessen für das UHT Arni: Zwei knappe Niederlagen setzte es vor der Weihnachtspause ab. In der Tabelle rückten die angestrebten Top-Plätze dadurch immer weiter in die Ferne. Eine Pause zum Kopflüften kam da sicherlich gelegen. Nach mehreren freien Tagen und einem Meisterschaftsunterbruch von einem knappen Monat hiess der erste Gegner SC Laupen. Gegen das Tabellenschlusslicht knorzten sich die Arner im Hinspiel zu drei Punkten. Auch das Rückspiel gab es keinen Freifahrtschein. Dennoch gelang es Arni dieses denkbar wichtige Spiel zu gewinnen und die drei Punkte einzutüten.


Die Gäste aus Arni kamen munter aus der Kabine. Nach 95 Sekunden war es Dario Grunder, welcher für das erste Tor des Jahres 2026 besorgt war. Nach Zuspiel von Kapitän Fabio Lanz verwertete er mit der Rückhand zur frühen Führung. Diese hielt dann eine ganze Weile bestand. Auch weil es die Gäste gleich mehrfach verpassten nachzulegen. Sinnbildlich war die 19. Spielminute als erst Janik Lanz die Torumrandung traf und nur wenige Sekunden danach auch noch Daniel Stucki. Auf der anderen Seite hielt Renato Sommer im Arni-Tor seinen Kasten Dicht und so ging es mit dem knappen Zwischenstand in die erste Pause.


Nach einem verheissungsvollen Start änderte das Spielgeschehen im Mittelabschnitt dann jedoch abrupt. Ein Doppelschlag innerhalb von fünf Minuten sorgte für die Laupener Wende. Zu passiv kamen die Gäste aus der Garderobe und dies wurde vom Tabellenschlusslicht gnadenlos bestraft. Es kam noch dicker für Arni. Erst verpassten sie es in Überzahl auszugleichen, dann folgte gar der zwei-Tore-Rückstand. Genug für das Trainerteam der Gastmannschaft. Sie nahmen das Timeout und stellten um. Diese Schritte zeigten sogleich Wirkung. Sechs Sekunden vor der Pause gelang Lehmann der wichtige Anschlusstreffer. Wieder kam das Zuspiel von Fabio Lanz.


Auch der Auftakt in den Schlussabschnitt verlief nach Plan. Keine zwei Minuten waren um, da stand es bereits 3:3. Kevin Rubini sah den freistehenden Janik Lanz und dieser führte mit seinem Abschluss den frühen Ausgleichstreffer herbei. Die Gäste waren nun wieder in einem komplett anderem Fahrwasser. Sie drückten aufs Tempo und versuchten so erneut in Führung zu gehen. In der 52. Minute gelang dies dann auch. Stucki bereitete vor und Lehmann reüssierte mit Erfolg. Wer jetzt dachte, dass die Wende perfekt war, sollte sich täuschen. Die Schlussphase bot dann nochmals einiges an Spannung. Ohne Torhüter und mit einem sechsten Feldspieler erzwangen die Hausherren anderthalb Minuten vor Schluss den erneuten Ausgleich. Der Gast lies sich davon aber nicht beirren. Im Gegenteil. Nur 21 Sekunden später bejubelte Fabio Lanz den späteren Siegestreffer. Dario Grunder sorgte diesmal für die Vorarbeit.


Die knappe Führung hielt diesmal bis zur Schlusssirene bestand und die drei Punkte sind von grosser Wichtigkeit. Im nächsten Spiel geht es zuhause gegen Biel. Mit den Seeländern hat man noch eine Rechnung offen. Im Hinspiel im November liessen sich die Arner im Schlussdrittel abfertigen und mussten nach einer drei-Tore-Führung noch als Verlierer vom Feld. Das Rückspiel findet am Samstagabend um 20:00 Uhr in der Espace-Arena Biglen statt.


SC Laupen – UHT Arni 4:5 (0:1, 3:1, 1:3)
Schul- und Sportanlagen Allenlüften, Gümmenen. 35 Zuschauende. SR Brunner/Schneider.
Tore: 2. D. Grunder (F. Lanz) 0:1. 22. S. Aebischer (F. Schwarz) 1:1. 25. K. Scheidegger (N. Scheidegger) 2:1. 37. S. Cassani (F. Schwarz) 3:1. 40. L. Lehmann (F. Lanz) 3:2. 42. J. Lanz (K. Rubini) 3:3. 51. L. Lehmann (D. Stucki) 3:4. 59. S. Mumenthaler (D. Schreier) 4:4. 59. F. Lanz (D. Grunder) 4:5.
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen SC Laupen. keine Strafen.

Arni: Sommer (Moule); S. Fiechter, Stucki, F. Lanz, D. Grunder, J. Lanz; M.Fiechter, Rubini, Siegenthaler, Kiener, S. Straumann; Horst, Steiner, Wegmüller, Keller, Lehmann; J. Grunder.

Arni ohne Gerber, Schenk, A. Straumann (alle abwesend), Gröflin, Wüthrich (beide krank), Dolder und Hauswirth (beide verletzt).

Damen 1: Sieg und Niederlage zum Jahresabschluss

Nachdem das Damenteam vom UHT Arni bei der letzten Runde die Top 3 Platzierung sichern konnte, ging es in der letzten Runde darum die Verfolgerinnen auf Distanz zu halten. Dies gelang jedoch nur bedingt. In Schwanden gab es je einen Sieg und eine Niederlage.


Spiel 1 vs. UHC Burgdorf

Vor Weihnachten stand ein Klassiker vor der Tür. Arni gegen Burgdorf: Ein Derby das man gut kennt. Die Arnerinnen wollten nach dem Triumpf in Subingen gleich nachlegen. Der letzte Gegner in der Vorrunde heisst Burgdorf. Ein Gegner der den Arnerinnen in den letzten Jahren nicht leicht fiel. In den letzen vier Begegnungen war es immer eine enge Kiste. Mit einem geringen Kader mussten sich die Arnerinnen mit zwei Linien gegen das Schlusslicht stellen. Burgdorf war motiviert und bemüht die Führung an sich zu reissen. Doch die Box hielt dicht. Die Arnerinnen waren auf Konterangriffe aus und wurden in der 7 Spielminute belohnt zum 1 zu 0. Die Führung hielt nicht lange. Eine Minute später glich Burgdorf aus. Eine Unklarheit die bestraft wurde. Burgdorf eroberte den Ball zurück und führte eiskalt zum 1 zu 2 Führungstreffer ein. Schnell waren die Arnerinnen wieder wach und glichen aus. J. Christen sorgte noch vor der Pause dafür, dass Ihr Team mit einem 3:2 Vorsprung in die verdiente Pause ging.


Die Pause kam zu Gunsten der Arnerinnen


Mit zwei Linien und einem Gegner der standhielt war es ein kraftaktives Spiel. Nach einer wohltuender Pause, kamen die Spielerinnen mit frischen Kräften zurück aufs Spielfeld und übernahmen das Zepter. In der zweiten Halbzeit hatten die Arnerinnen das Spiel besser unter Kontrolle. Beim Stand von 5:3 ersetzen die Burgdorferinnen ihre Schlussfrau mit einer vierten Feldspielerin. Kein Durchkommen, die Box hielt wieder dicht. J. Müller und L. Oberli setzten noch den Schlussstrich ins leere Tor. Mit 7:3 setzte sich Arni gegen das Schlusslicht Burgdorf zuletzt durch.


Arni mit: E. Habegger, J. Christen, J. Müller, J, Zaugg, L. Oberli, M. Mathys, T. Bigler, M. Steiner, C. Iseli

Abwesend: L.Jenni, S. Lüthi, S. Soom, A. Siegenthaler, A. Reich, M. Jörg

Arni Tore: 2x J. Christen, 2x L. Oberli, 2x J. Müller 1x M. Mathys

Best Player: J. Müller


Spiel 2 vs. UHC Black Creek Schwarzenbach

Mit dem zweiten Spiel startete sogleich auch die Rückrunde der Saison. In der Vorrunde gingen die Arnerinnen mit einem 8:6 Sieg vom Feld. Wird dies in der Rückrunde auch so sein….? Schwarzenbach reiste mit zahlreichen Spielerinnen nach Sigriswil und Arni spielte immer noch mit zwei Linien. Schwarzenbach war mit einem enormen Willen aufgetreten. Im ersten Spiel konnten sie mit dem Leader Bowil knapp mithalten. Am Anfang des Spiels lief es ausgeglichen, von der Chancen Auswertung her. In der 4 Spielminute durften die Arnerinnen dank L. Oberli jubeln. Diese Führung hielt nicht lange, Schwarzenbach belohnte sich mit ihrem aufsässigen Spiel und legten gleich noch zum 1:2 nach. Die Arnerinnen kämpften aber scheiterten jedoch an der Box der Schwarzenbacherinnen. Uns ging so langsam aber sicher die Puste aus. Das Momentum war klar bei Schwarzenbach. Doch die Arnerinnen wehrten sich und mit einem schönen zusammen Spiel von L. Oberli fand der Abschluss von M. Mathys den Weg ins Tor, 2:2. Die Arnerinnen sehnten sich nach der Pause, doch es dauerte noch 6 Minuten. Dies nutzte Schwarzenbach aus und führte zur Pause mit 2:4.


Schwindende Kräfte auf Arni-Seite

Nach der Pause waren die Arnerinnen Ihren Kräften unterlegen. Schwarzenbach die noch genügend Reserve hatten, spielten ihr Spiel souverän weiter und für Arni gab es kein durchkommen mehr. Am Ende beim Stand von 4:6 versuchten es die Arnerinnen noch mit einer Spielerin mehr. Die Kräfte waren am Ende und man musste sich in der letzten Spielminute noch drei Mal geschlagen geben. Am Ende verlor man das Spiel gegen Schwarzenbach mit 4:9. Für die Arnerinnen war der Start in die Rückrunde nicht geglückt, Doch kann man positive zurückschauen mit fünf Siegen, einem Unentschieden, und zwei Niederlagen liegen die Arnerinnen zum Start der Rückrunde und in der Weihnachtspause auf den erkämpften und verdienten 3 Platz.


Arni mit: A. Reich, (E, Habegger) J. Christen, J. Müller, J. Zaugg, L. Oberli, M Mathys, T. Bigler, M. Steiner, C. Iseli

Abwesend: L. Jenni, S. lüthi, S- Soom, M. Jörg

Arni Tore: 3x Leonie Oberli, 1x m. Mathys

Best Player: L. Oberli


Nächste Runde: 25.1.2026, 3 Fach Turnhalle Morgenweg Schötz

11:50 VS UHC Meiersmaad

15:30 VS UHC Bowil

Herren 1: Trotz beherztem Auftritt gibts gegen Zulgtal die dritte Niederlage in Serie

Es waren harzige Wochen. Erst die Heimniederlage gegen Bern Capitals Ost. Dann das verlorene Gastspiel bei den White Wings Schüpfen-Busswil. In der Tabelle verlor das Unihockeyteam Arni dadurch zuletzt mehr und mehr den Anschluss. Mit Zulgtal reiste am vergangenen Sonntag ein Spitzenteam nach Biglen, welches man in der Hinrunde noch bezwingen konnte. Trotz beherztem Auftritt der Arner gab es jedoch erneut eine Niederlage. Wie bereits in der Vorwoche lautete das Schlussresultat 6:7.


Die Begegnung startete gemächlich. Beide Teams schenkten sich zwar nichts, doch die Tore blieben vorerst noch aus. Es waren primär die Goalies, welche sich in Szene setzten. Das Startdrittel eines munteren Spiels endete torlos.


Nach dem Seitenwechsel erwischten die Gastgeber einen schwachen Start. Bis zur 23. Minute gingen die Adler mittels Doppelschlag in Führung. Der Arni-Staff sah sich bereits früh gezwungen sein Timeout zu beziehen. Die Worte kamen an und der Höhenflug der Gäste wurde etwas gebremst. Zu Spielhälfte bejubelte Janik Lanz den Anschlusstreffer. Die Freude war jedoch nur von kurzer Dauer. Noch vor der Pause zog der Gast auf 1:4 davon.


Dank eines frühen Treffers von Adrian Siegenthaler kündigten die Hausherren zum Anfang des Schlussdrittels nochmals ihre Ambitionen an. Nach und nach folgten jedoch Phasen der Undiszipliniertheit. Eine solche wussten die Gäste zu nutzen. In Überzahl stellten sie nach einer Dreiviertelstunde auf 2:5. Doch die Hausherren zeigten sich kämpferisch. Zwei Minuten später jubelte bereits Arni wieder. Dario Grunder traf. Doch auf dieses Erfolgserlebnis folgte sogleich wieder ein Rückschlag. Zulgtal markierte achteinhalb Minuten vor der Schlusssirene den sechsten Treffer des Abends. Immer mehr spielte fortan der Faktor Zeit eine Rolle. Bereits war die 59. Minute angebrochen, als in der Espace-Arena hektische Szenen folgten. Innerhalb von elf Sekunden gelang dem Heimteam ohne Torhüter ein Doppelschlag und der Anschluss. Dario Grunder machte seinen Hattrick perfekt und Fabio Lanz lieferte die Assists Nummer drei und vier. Dann waren jedoch wieder die Gäste am Zug. Sie machten mit einem Treffer ins leere Tor alles klar. Siegenthaler gelang zwar der erneute Anschlusstreffer. Doch die restlichen zehn Sekunden auf der Uhr verstrichen dann ohne weiteres.


Nach einer hektischen Schlussphase ging auch das letzte Spiel des Jahres verloren. Mit der dritten Niederlage in Folge ist Arni nun definitiv im Abstiegskampf angelangt. In der Weihnachtspause gilt es sich nun zu rehabilitieren. Bereits am Freitag, 09. Januar geht es weiter. Auswärts in Allenlüften treffen die Arner auf den SC Laupen. Gegen das Tabellenschlusslicht müssen dann unbedingt Punkte her.


UHT Arni – UH Zulgtal Eagles 6:7 (0:0, 1:4, 5:3)
Espace-Arena, Biglen. 80 Zuschauende. SR Schüpbach/Zöhrer.
Tore: 21. D. Ryf (J. Steiner) 0:1. 23. J. Dähler (M. Engel) 0:2. 30. J. Lanz (F. Lanz) 1:2. 37. J. Dähler (J. Steiner) 1:3. 40. F. Bach (R. Scheuner) 1:4. 41. A. Siegenthaler (F. Wüthrich) 2:4. 45. D. Habegger (N. Meyer) 2:5. 47. D. Grunder (F. Lanz) 3:5. 52. Y. Wanzenried (D. Habegger) 3:6. 59. D. Grunder (F. Lanz) 4:6. 59. D. Grunder (F. Lanz) 5:6. 60. R. Scheuner 5:7. 60. A. Siegenthaler 6:7.
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen UHT Arni. keine Strafen.

Arni: Sommer (Moule); S. Fiechter, Stucki, F. Lanz, D. Grunder, J. Lanz; Rubini, A. Straumann, Siegenthaler, Kiener, Wüthrich; Horst, Steiner, Wegmüller, Keller, Lehmann; Gerber, Gröflin, M. Fiechter, Schenk, S. Straumann.

Arni ohne J. Grunder (abwesend), Dolder und Hauswirth (beide verletzt).